Digitalisierung der manuellen Sequenzprozesse in Frankreich

Am Standort unseres Kunden in Frankreich werden für einen französischen Automobilhersteller verschiedene Teilefamilien wie Türverkleidungen, Außenspiegel und Sitze sequenziert. Mit wachsender Zahl an Sequenzbereichen stiegen die Anforderungen an Effizienz und Flexibilität – mit moviniti innerhalb weniger Wochen erfolgreich umgesetzt.

Sequenzbereiche
1
Durchschnittliche Picks/Monat
174000
Lagerfachkräfte
1

Die Herausforderung

Transformation eines vollständig papierbasierten Prozesses hin zu einem digitalen Ablauf für transparente und sichere Sequenzlieferungen.
Zusätzlich mussten eine sehr kurze Vorlaufzeit bis zur Produktion, ein umfassender Change-Prozess sowie eine zweisprachige Projektkommunikation bewältigt werden.
  • Ablöse eines papierbasierten Sequenzprozesses
  • Erstmalige Einführung einer Software für die Lagerfachkräfte
  • Kurze Vorlaufzeit von 50 Minuten von Empfang der Produktionsdaten bis zur Lieferung in das Werk
  • Unterschiedlichste Sequenzstrategien aufgrund verschiedener Teilefamilien und Sequenzgestelle (Außenspiegel, Türverkleidungen, Vormontierte Sitze, Einzelteile für die Konsole, etc.)
  • Anlieferung von sortenreinen Behälter sowie vorsequenzierter Ware
  • Kundenindividuelle Anforderung für Sequenzetiketten
  • Sequenzierung in festvorgegebene Umlaufbehälter und nicht fest gekennzeichnete Sequenzgestelle
  • Sequenzierung von Abgasanlagen mit vorheriger Montage

Die Lösung

Einführung von moviniti sequence zuerst für eine Teilefamilie. Nach und nach wurde der papierbasierte Prozess auch für alle weiteren Teilefamilien abgelöst.
  • Implementierung von moviniti sequence
    • 1 Schnittstelle zum OEM zum Empfang der Abrufdaten über ENX Verbindung
    • 1 kundenindividueller, automatischer Report für den Zulieferer
    • Intuitive Prozessführung von Wareneingang, über Nachschub bis Sequenzierung und Verladung
    • Nachschub von Kleinladungsträgern als auch Vollpaletten
    • Verwendung von Multi-Artikel-Pickflächen für vorsequenzierte Gestelle sowie auch sortenreine Pickflächen
    • Erweiterung der Sequenzstrategien um die Validierung fest vorgegebener Umlaufbehälter
    • Konfiguration eines kundenindividuellen Sequenzetiketts
    • Entwicklung eines systemischen Backup-Prozesses zusammen mit dem französischen OEM
  • Change Prozess für die Lagerfachkräfte
    • Einführung von moviniti erst für einen Sequenzbereich, danach schrittweise Ablöse der weiteren Bereiche
    • Enge Einbindung in den Implementierungs- und Testprozess von moviniti
    • Persönliche Betreuung nach dem Go-Live durch moviniti Experten vor Ort

Das Ergebnis

Der erfolgreiche Start mit moviniti erfolgte innerhalb von vier Monaten.
Das Sequenzgeschäft wurde rein über Konfiguration von vier auf elf Teilefamilien erweitert.
Zwei kundenspezifische Schnittstellen erfolgreich integriert.
Optimale systemische Unterstützung verschiedener Sequenzstrategien.
Weitere Anforderungen wie automatisierte Bestandsreports wurden kontinuierlich umgesetzt.
Die Sequenzierung in Umlaufbehälter wurde nachträglich ergänzt.

Logistik-Know-How

  • Praxisnah entwickelt und getestet
  • Wir kennen die individuellen Anforderungen
bei der
    JIS-Versorgung
  • Logistikverständnis im Kunden-Support